Leckageortung bei Altbauten: Besonderheiten alter Leitungen

Leckageortung bei Altbauten: Besonderheiten alter Leitungen – die wichtigsten Punkte fachlich und praxisnah eingeordnet

Bei Altbauten ist die Leckageortung besonders anspruchsvoll, weil Leitungen häufig aus unterschiedlichen Bauzeiten stammen, verdeckt in massiven Wänden oder Decken verlaufen und altersbedingte Materialschäden aufweisen können. Entscheidend ist daher ein zerstörungsarmer, schrittweiser Prüfablauf: Zunächst werden Schadensbild und Feuchteverteilung bewertet, anschließend kommen je nach Leitung, Baustoff und Zugänglichkeit Verfahren wie Druckprüfung, Elektroakustik, Thermografie, Prüfgas oder Endoskopie zum Einsatz. So lässt sich die Austrittsstelle des Wassers möglichst präzise eingrenzen, bevor Bauteile gezielt geöffnet werden.

Alte Trinkwasser-, Heizungs- und Abwasserleitungen bestehen beispielsweise aus verzinktem Stahl, Kupfer, Guss, Blei oder frühen Kunststoffsystemen. Korrosion, Materialermüdung, undichte Verbindungen, Ablagerungen oder nachträgliche Umbauten können dazu führen, dass der sichtbare Wasserschaden nicht unmittelbar über der eigentlichen Leckstelle liegt. Wasser kann sich in Dämmschichten, Holzbalkendecken oder entlang von Installationsschächten ausbreiten.

Leckageortung bei Altbauten: Besonderheiten alter Leitungen erkennen

Eine fachgerechte Untersuchung berücksichtigt nicht nur die vermutete Leitung, sondern auch den historischen Aufbau des Gebäudes. In vielen Bestandsgebäuden fehlen aktuelle Leitungspläne oder sie bilden spätere Sanierungen nicht ab. Deshalb ist die Kombination mehrerer Messverfahren oft aussagekräftiger als eine einzelne Messung.

  • Unklare Leitungsführung: Leitungen können nachträglich verlegt, stillgelegt oder überbaut worden sein.
  • Materialwechsel: Alte und neuere Rohrabschnitte treffen häufig an Übergängen, Verschraubungen oder Reparaturstellen aufeinander.
  • Verdeckte Feuchtewege: Mauerwerk, Holzkonstruktionen, Estrich und Dämmlagen leiten Feuchtigkeit teils weit vom Schadensursprung weg.
  • Schutz der Bausubstanz: Stuck, Fliesen, historische Putze oder schwer ersetzbare Beläge erfordern eine möglichst punktgenaue Öffnung.

Messverfahren: von der Schadensaufnahme bis zur gezielten Öffnung

Die Messtechniker von Drost Schadenmanagement GmbH wählen die Untersuchungsmethode anhand des konkreten Schadensbilds. Eine Druckprüfung kann Hinweise auf Undichtigkeiten in geschlossenen Leitungssystemen geben, während Leitungsortung und Elektroakustik helfen, den Verlauf und mögliche Geräusche eines Wasseraustritts einzugrenzen. Bei geeigneten Voraussetzungen ergänzt das Prüfgasverfahren die Ortung, insbesondere wenn eine Leitung nicht dauerhaft mit Wasser befüllt werden soll.

Thermografie kann Temperaturunterschiede sichtbar machen, etwa bei warmwasserführenden oder Heizungsleitungen. Feuchtemessungen und Feuchtegrafiken dokumentieren, wie weit sich die Durchfeuchtung in Wand, Boden oder Decke ausgedehnt hat. Visuelle Inspektionen und Endoskopie ermöglichen zusätzlich einen Blick in Hohlräume, ohne großflächige Bauteile zu entfernen.

Als eingetragener Handwerks- und Familienbetrieb begleitet Drost Schadenmanagement GmbH Wasserschäden seit über 20 Jahren vom Notfalleinsatz bis zur Schlussabnahme. Nach der Leckortung gehören je nach Befund die gezielte Bauteilöffnung, Reparatur, Dichtheitsprüfung, technische Trocknung, Sanierung und nachvollziehbare Schadendokumentation zum Ablauf. Bei Verdacht auf mikrobielle Belastungen können Material- und Luftproben über ein angebundenes Labor für Umweltmykologie ausgewertet werden.

Leckageortung bei Altbauten: Besonderheiten alter Leitungen verlangen somit keine pauschale Methode, sondern eine nachvollziehbare Diagnose aus Messwerten, Baukenntnis und substanzschonender Vorgehensweise. Gerade bei älteren Gebäuden reduziert eine präzise Eingrenzung unnötige Eingriffe und schafft die Grundlage für eine fachgerechte Reparatur sowie eine abgestimmte Trocknung und Wiederherstellung.

Leckageortung bei Altbauten: Besonderheiten alter Leitungen – die wichtigsten Punkte fachlich und praxisnah eingeordnet

Bei der Leckageortung in Altbauten müssen unbekannte Leitungsverläufe, unterschiedliche Rohrmaterialien, nachträgliche Umbauten und schützenswerte Oberflächen von Beginn an berücksichtigt werden. Eine zuverlässige Eingrenzung gelingt deshalb nicht mit einer einzelnen Messmethode, sondern durch die Kombination aus Bestandsaufnahme, abgestimmter Messtechnik und einer möglichst zerstörungsarmen Prüfstrategie. Ziel ist es, die Schadensursache präzise zu lokalisieren und Öffnungen auf das technisch notwendige Maß zu begrenzen.

In vielen älteren Gebäuden stimmen vorhandene Pläne nicht mehr mit dem tatsächlichen Leitungsverlauf überein – oder es existieren gar keine Unterlagen. Leitungen können in Wänden, Böden, Decken oder ehemaligen Installationsschächten verlegt sein und wurden bei Sanierungen teilweise ergänzt, stillgelegt oder umgeleitet. Vor einer Bauteilöffnung wird daher zunächst geprüft, welche Leitungsbereiche überhaupt betroffen sein können und welche Messverfahren für den jeweiligen Aufbau geeignet sind.

  • Unbekannte Leitungswege: Leitungsortung, Druckprüfung, Thermografie und gezielte Feuchtemessungen helfen dabei, mögliche Leitungsverläufe und Schadensbereiche einzugrenzen.
  • Verschiedene Rohrmaterialien: Alte Stahl- oder verzinkte Leitungen, Kupferrohre, Kunststoffleitungen und Mischinstallationen reagieren unterschiedlich auf Druck, Korrosion und Temperatur. Das beeinflusst die Auswahl der Prüfmethoden.
  • Umbauten und Mischkonstruktionen: Nachträglich eingezogene Wände, erneuerte Bäder, überarbeitete Böden oder mehrfach sanierte Leitungsabschnitte können den Schadenverlauf verändern und Messwerte beeinflussen.
  • Empfindliche Oberflächen: Historische Fliesen, Naturstein, Parkett, Stuck oder hochwertige Wandbekleidungen erfordern eine besonders sorgfältige Eingrenzung, damit Eingriffe möglichst klein bleiben.

Bei metallischen oder älteren Rohrsystemen können beispielsweise Korrosion, Materialermüdung und undichte Verbindungsstellen eine Rolle spielen. Bei später ergänzten Kunststoffleitungen sind dagegen häufig Übergänge zwischen verschiedenen Materialien, Pressverbindungen oder verdeckte Leitungsführungen relevant. Die Leckageortung muss diese Unterschiede berücksichtigen: Ein Verfahren, das bei einer warmwasserführenden Leitung aussagekräftig ist, liefert bei einer stillgelegten oder kaltwasserführenden Leitung möglicherweise keine ausreichenden Ergebnisse.

Drost Schadenmanagement GmbH setzt deshalb je nach Schadensbild unter anderem Druckprüfungen, Leitungsortung, Elektroakustik, Prüfgasverfahren, Thermografie, visuelle Inspektionen, Endoskopie sowie Feuchtemessungen und Feuchtegrafiken ein. Die Messungen werden nicht isoliert bewertet. Erst die nachvollziehbare Zusammenführung von Leitungsverlauf, Material, Feuchtebild, Druckverhalten und Gebäudekonstruktion erlaubt eine belastbare Entscheidung über eine gezielte Öffnung.

Gerade bei empfindlichen Oberflächen ist die Reihenfolge der Arbeitsschritte entscheidend. Zunächst erfolgt die zerstörungsarme Eingrenzung; erst wenn der wahrscheinliche Schadensort fachlich ausreichend bestimmt ist, wird eine Bauteilöffnung geplant. Als eingetragener Sanitär- und Heizungsinstallationsbetrieb sowie Malerbetrieb kann Drost den Ablauf von der Schadenaufnahme über die Leckortung und Reparatur bis zur Dichtheitsprüfung, Trocknung und Wiederherstellung koordinieren. Bei keramischen Belägen unterstützt zudem die Erfahrung als autorisierter CeraVogue-Lizenzpartner eine substanzschonende Wiederherstellung.

Für Eigentümer, Verwaltungen und Versicherer ist außerdem eine klare Dokumentation wichtig. Drost dokumentiert Messwerte, Schadensumfang, Öffnungsbereiche und durchgeführte Maßnahmen strukturiert. So bleibt nachvollziehbar, warum bei der Leckageortung im Altbau bestimmte Verfahren gewählt wurden und welche Besonderheiten alter Leitungen, Umbauten oder Oberflächen berücksichtigt werden mussten.

Leckageortung bei Altbauten: Besonderheiten alter Leitungen – die wichtigsten Punkte fachlich und praxisnah eingeordnet

Für die Leckageortung bei Altbauten wird das Mess- und Ortungsverfahren nicht pauschal, sondern anhand von Leitungsmaterial, Schadensbild, Zugänglichkeit und Baukonstruktion ausgewählt. In der Praxis liefert meist die Kombination aus Druckprüfung, Leitungsortung und einer gezielten Methode wie Elektroakustik, Prüfgas oder Thermografie die verlässlichsten Ergebnisse. Endoskopie und visuelle Inspektion ergänzen die technische Messung, wenn Hohlräume, Installationsschächte oder bereits vorhandene Öffnungen kontrolliert werden können.

Alte Leitungen bestehen häufig aus unterschiedlichen Materialien, etwa verzinktem Stahl, Kupfer, Guss, Blei oder später ergänzten Kunststoffrohren. Umbauten über mehrere Jahrzehnte können zu unbekannten Leitungsverläufen, stillgelegten Strängen, verdeckten Abzweigen und Materialübergängen führen. Deshalb beginnt eine substanzschonende Ortung mit der Einordnung des Rohrnetzes und einer nachvollziehbaren Schadensaufnahme, bevor Bauteile geöffnet werden.

Die Druckprüfung dient zunächst dazu, einen tatsächlichen Druckverlust in einem abgegrenzten Leitungsabschnitt festzustellen. Sie zeigt, ob eine Trinkwasser-, Heizungs- oder andere druckführende Leitung undicht sein kann, lokalisiert die Schadstelle jedoch noch nicht unmittelbar. Bei älteren Installationen muss der Prüfbereich sorgfältig gewählt werden, da Korrosion, schwache Verschraubungen oder historische Armaturen das Messergebnis beeinflussen können.

Mit der Leitungsortung lassen sich verdeckt liegende Rohre, metallische Leitungen und teilweise auch stromführende Installationen in ihrer wahrscheinlichen Lage erfassen. Das reduziert das Risiko, bei einer notwendigen Kontrollöffnung weitere Leitungen oder historische Bauteile zu beschädigen. Gerade in Altbauten mit nachträglich verlegten Leitungen schafft die Ortung eine wichtige Grundlage für die Auswahl der weiteren Messmethode.

Die Elektroakustik eignet sich insbesondere für druckführende Leitungen, wenn an einer Undichtigkeit Strömungs- oder Austrittsgeräusche entstehen. Hochempfindliche Mikrofone und Körperschallsensoren erfassen diese Geräusche über den Boden, die Wand oder direkt an zugänglichen Rohrteilen. Ihre Aussagekraft hängt unter anderem von Rohrmaterial, Leitungsdruck, Überdeckung und Umgebungsgeräuschen ab; bei stark korrodierten oder schallgedämmten Leitungen wird sie daher mit anderen Verfahren abgesichert.

Das Prüfgasverfahren ist sinnvoll, wenn der Leitungsabschnitt absperrbar ist und sich die vermutete Leckage nicht ausreichend über akustische Signale eingrenzen lässt. Nach dem Entleeren der Leitung wird ein ungefährliches Formiergas eingebracht, das an der Undichtheit austritt und mit einem empfindlichen Sensor nachgewiesen werden kann. Bei dichten Bodenbelägen, mehrschichtigen Konstruktionen oder diffusionshemmenden Materialien ist zu berücksichtigen, dass das Gas nicht immer senkrecht über der Leckstelle austritt.

Thermografie macht Temperaturunterschiede an Oberflächen sichtbar und kann bei warmwasserführenden Leitungen, Heizungsrohren oder erwärmten Durchfeuchtungen wertvolle Hinweise geben. Sie ersetzt keine Dichtheitsprüfung, weil thermische Auffälligkeiten auch durch Wärmebrücken, Sonneneinstrahlung oder unterschiedliche Baustoffe entstehen können. In Verbindung mit Feuchtemessung, Leitungskenntnis und einer kontrollierten Messsituation lässt sich die Thermografie jedoch gezielt zur Eingrenzung einsetzen.

Die visuelle Inspektion ist besonders wichtig, wenn sich Hinweise wie Verfärbungen, abgeplatzter Putz, Salzausblühungen, Korrosionsspuren oder Verformungen zeigen. Solche Erscheinungen markieren nicht zwangsläufig den Leckageort, weil Wasser innerhalb von Dämmschichten, Deckenaufbauten und Mauerwerk wandern kann. Sie helfen aber dabei, den Schadensverlauf zu verstehen und Messpunkte fachlich sinnvoll festzulegen.

Endoskopie ermöglicht die Kontrolle schwer zugänglicher Hohlräume über kleine, gezielt gesetzte Öffnungen oder vorhandene Revisionsbereiche. Sichtbar werden können feuchte Dämmstoffe, Tropfspuren, Korrosion, undichte Verbindungen oder falsch geführte Leitungen. Bei Altbauten ist dieses Verfahren häufig geeignet, um eine größere Öffnung erst dann vorzunehmen, wenn die technische Ortung den Bereich bereits ausreichend eingegrenzt hat.

Drost Schadenmanagement GmbH setzt die Verfahren abhängig vom Einzelfall kombiniert ein und dokumentiert Messwerte, Schadensbild sowie die gewählte Öffnungsstelle strukturiert. Als eingetragener Handwerks- und Familienbetrieb mit über 20 Jahren Erfahrung in Leckortung, technischer Trocknung und Wasserschadensanierung verbindet das Unternehmen die Messtechnik mit der praktischen Bewertung von Baukonstruktion und Wiederherstellungsaufwand. So kann die Leckageortung bei Altbauten auf eine möglichst kleine, technisch begründete Bauteilöffnung ausgerichtet werden.

Nach der Ortung bleibt die Überprüfung der Reparatur entscheidend: Eine erneute Dichtheitsprüfung bestätigt, ob der betroffene Leitungsabschnitt wieder dicht ist. Erst auf dieser Grundlage können Trocknungsmaßnahmen für Räume, Estrich- oder Dämmschichten zielgerichtet geplant werden. Die durchgängige Dokumentation unterstützt dabei auch die sachliche Kommunikation mit Sachversicherern, sofern entsprechende Unterlagen benötigt werden.

Leckageortung bei Altbauten: Besonderheiten alter Leitungen – die wichtigsten Punkte fachlich und praxisnah eingeordnet

Bei der Leckageortung in Altbauten ist eine zerstörungsarme Vorgehensweise besonders wichtig, weil historische Fliesen, Naturstein, Stuck, Holzdielen, Putzflächen oder Sonderformate oft nicht mehr oder nur mit langen Lieferzeiten erhältlich sind. Vor einer Öffnung sollten daher mehrere Messverfahren kombiniert, der Schadensbereich eindeutig eingegrenzt und die geplante Öffnungsstelle anhand von Leitungsverlauf, Baukonstruktion und verfügbaren Ersatzmaterialien abgestimmt werden. Ziel ist nicht nur, das Leck zu finden, sondern den Eingriff auf die kleinste technisch sinnvolle Fläche zu begrenzen und die Wiederherstellung von Beginn an mitzudenken.

Alte Gebäude enthalten häufig Leitungen aus Stahl, Blei, Kupfer oder frühen Kunststoffsystemen, deren Verlauf nicht zuverlässig dokumentiert ist. Hinzu kommen nachträgliche Umbauten, mehrfach überarbeitete Böden und Wände sowie unterschiedliche Schichtaufbauten. Eine sichtbare Durchfeuchtung zeigt deshalb nicht automatisch die tatsächliche Austrittsstelle des Wassers. Feuchtigkeit kann entlang von Rohren, Balkenlagen, Dämmschichten oder Estrichfugen wandern. Eine großflächige Öffnung allein aufgrund eines Feuchteflecks erhöht das Risiko unnötiger Substanzverluste.

Die Messtechniker der Drost Schadenmanagement GmbH planen die Leckageortung bei Altbauten deshalb schrittweise: Zunächst werden Schadenbild, Leitungsnetz und zugängliche Bereiche aufgenommen. Anschließend kommen – abhängig von Leitungsmaterial und Bauweise – beispielsweise Druckprüfung, Leitungsortung, Elektroakustik, Prüfgasverfahren, Thermografie, Endoskopie sowie Feuchtemessungen und Feuchtegrafiken zum Einsatz. Erst wenn die Messwerte und Befunde ein plausibles Gesamtbild ergeben, wird die gezielte Bauteilöffnung festgelegt.

Warum Ersatzmaterialien die Öffnungsplanung beeinflussen

Wenn Originalfliesen, historische Sockelleisten, Dielen oder profilierte Putzoberflächen nicht nachbeschafft werden können, muss die Öffnung nicht nur technisch, sondern auch gestalterisch geplant werden. In solchen Fällen kann es sinnvoll sein, eine Fuge statt einer Fliesenfläche zu nutzen, eine Revisionsmöglichkeit an einer weniger auffälligen Stelle vorzusehen oder den Zugang von einer angrenzenden Wand- beziehungsweise Deckenseite zu schaffen. Welche Variante geeignet ist, hängt von der Leckposition, dem Leitungsverlauf, der Trag- und Ausbaukonstruktion sowie dem Zustand der vorhandenen Oberflächen ab.

  • Bestandsaufnahme vor der Öffnung: Beläge, Formate, Farben, Verlegemuster und vorhandene Reservematerialien dokumentieren.
  • Messmethoden sinnvoll kombinieren: Ein einzelnes Verfahren liefert nicht in jedem Altbau eine ausreichende Eingrenzung.
  • Öffnung an Konstruktion und Optik ausrichten: Fugen, Randbereiche, Installationszonen oder angrenzende Räume können substanzschonendere Zugänge ermöglichen.
  • Leitungen vor dem Schneiden absichern: Gerade bei unbekannten Bestandsleitungen verhindert eine vorherige Ortung Folgeschäden durch die Öffnung selbst.
  • Wiederherstellung früh vorbereiten: Ersatzmaterial prüfen, Muster sichern und den Umfang der späteren Reparatur bereits bei der Schadensaufnahme berücksichtigen.

Besondere Sorgfalt ist bei keramischen Belägen erforderlich. Bereits das Herausnehmen einzelner Fliesen kann benachbarte Flächen lockern oder Kanten beschädigen. Als autorisierter CeraVogue-Lizenzpartner verfügt Drost über eine Möglichkeit zur substanzschonenden Wiederherstellung keramischer Beläge. Ob dieses Verfahren im konkreten Schadenfall einsetzbar ist, wird anhand von Belag, Untergrund, Schadensausmaß und Zugänglichkeit geprüft.

Nach der gezielten Öffnung folgen Reparatur und Dichtheitsprüfung, bevor die Trocknung beginnt. Dadurch wird vermieden, dass eine verdeckte Undichtigkeit trotz aufwendiger Wiederherstellung fortbesteht. Je nach Durchfeuchtung können Räume, Dämmschichten, Estriche oder Flachdächer mit abgestimmter Kondensations-, Adsorptions-, Vakuum- oder Infrarottechnik getrocknet werden. Bei Anzeichen für mikrobiellen Befall können Material- und Luftproben genommen und über ein angebundenes Labor für Umweltmykologie ausgewertet werden; die Vorgehensweise orientiert sich am Leitfaden des Umweltbundesamtes.

Für Eigentümer und Versicherer ist eine nachvollziehbare Dokumentation entscheidend: Messwerte, Schadensfotos, Öffnungsstellen, Reparaturschritte und Dichtheitsprüfung sollten strukturiert festgehalten werden. Drost Schadenmanagement GmbH begleitet diese Prozesskette mit über 20 Jahren Erfahrung – von der 24/7-Soforthilfe über Leckortung und gezielte Bauteilöffnung bis zur Trocknung, Sanierung und Schlussabnahme. Gerade bei Altbauten schützt diese abgestimmte Planung sowohl die Bausubstanz als auch Materialien, die sich nicht ohne Weiteres ersetzen lassen.

Leckageortung bei Altbauten: Besonderheiten alter Leitungen – Befund dokumentieren und Folgemaßnahmen fachlich ableiten

Nach der Leckortung muss der Befund nachvollziehbar dokumentiert werden, damit Dichtheitsprüfung, Feuchtemessung, technische Trocknung und Sanierung gezielt aufeinander folgen können. Entscheidend sind die festgestellte Schadensursache, der Leitungsverlauf, die betroffenen Bauteile, sichtbare und verdeckte Durchfeuchtungen sowie die Messwerte. Erst diese Grundlage zeigt, ob die Leitung repariert und geprüft werden muss, wie weit sich Feuchtigkeit in Wand, Estrich oder Dämmschicht ausgebreitet hat und welche Wiederherstellungsmaßnahmen erforderlich sind.

In Altbauten ist eine präzise Dokumentation besonders wichtig, weil Leitungen häufig nachträglich verändert wurden, unterschiedliche Rohrmaterialien vorhanden sein können und historische Konstruktionen Feuchtigkeit anders aufnehmen und abgeben als moderne Bauteile. Drost Schadenmanagement GmbH hält Schadendaten deshalb strukturiert fest: Dazu gehören Fotos, Messprotokolle, Angaben zur Ortungsmethode, Lage der Leckage, erforderliche Bauteilöffnungen und der Zustand angrenzender Bereiche. Die Unterlagen schaffen eine belastbare Basis für Eigentümer, Versicherer und die nachfolgenden Gewerke.

Nach der Reparatur der Schadstelle bestätigt eine Dichtheitsprüfung, ob das betroffene Leitungssystem wieder funktionssicher ist. Je nach Leitung und Schadensbild kommen beispielsweise Druckprüfungen oder geeignete Prüfverfahren für Trinkwasser-, Heizungs- oder Entwässerungsleitungen zum Einsatz. Diese Prüfung verhindert, dass eine unbemerkte Restundichtigkeit die anschließende Trocknung oder Sanierung beeinträchtigt.

Parallel dazu wird der Feuchtezustand der betroffenen Konstruktion erfasst und im Verlauf kontrolliert. Feuchtemessungen und Feuchtegrafiken zeigen, ob lediglich Oberflächen betroffen sind oder ob Feuchtigkeit bereits in Estrichdämmschichten, Wandaufbauten oder Decken eingedrungen ist. Bei Anzeichen für mikrobielles Wachstum können Material- und Luftproben über ein angebundenes Labor für Umweltmykologie ausgewertet werden; das Vorgehen orientiert sich dabei am Leitfaden des Umweltbundesamtes.

Aus den Messergebnissen wird das passende Trocknungs- und Sanierungskonzept abgeleitet. Drost setzt dafür je nach Bauteil und Feuchtelast Kondensations-, Adsorptions-, Vakuum- oder Infrarottechnik ein und stimmt die Trocknung auf Räume, Dämmschichten, Estriche oder Flachdächer ab. Nach Erreichen der erforderlichen Ausgleichsfeuchte folgen die fachgerechte Wiederherstellung der geöffneten Bereiche und die Schlussabnahme; bei keramischen Belägen kann als autorisierter CeraVogue-Lizenzpartner auch eine substanzschonende Lösung geprüft werden.

Bei der Leckageortung bei Altbauten: Besonderheiten alter Leitungen sorgt Drost Schadenmanagement GmbH mit über 20 Jahren Erfahrung dafür, dass aus einem dokumentierten Befund nachvollziehbare, technisch sinnvolle und vollständig abgestimmte Folgemaßnahmen entstehen.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Warum ist die Leckageortung bei Altbauten besonders aufwendig?

In Altbauten sind Leitungsverläufe häufig nicht vollständig dokumentiert und bestehen oft aus unterschiedlichen Rohrmaterialien sowie nachträglich veränderten Abschnitten. Außerdem kann sich Wasser innerhalb von Mauerwerk, Deckenaufbauten, Dämmschichten oder Holzbalkenlagen weit vom eigentlichen Leck ausbreiten.

Welche Verfahren werden bei der Leckageortung bei Altbauten eingesetzt?

Je nach Schadensbild kommen Druckprüfung, Leitungsortung, Elektroakustik, Prüfgas, Thermografie, Feuchtemessung und Endoskopie zum Einsatz. Die Verfahren werden kombiniert, da einzelne Messmethoden durch Rohrmaterial, Baukonstruktion oder Umgebungsbedingungen beeinflusst werden können.

Kann eine Druckprüfung die genaue Leckstelle feststellen?

Eine Druckprüfung weist nach, ob ein abgegrenzter druckführender Leitungsabschnitt Druck verliert und somit undicht sein kann. Zur genauen Eingrenzung der Leckstelle sind in der Regel ergänzende Verfahren wie Elektroakustik, Prüfgas oder Thermografie erforderlich.

Warum liegt ein Feuchtefleck nicht immer direkt über dem Leck?

Wasser kann entlang von Rohrleitungen, Estrichfugen, Dämmschichten, Deckenbalken oder Installationsschächten wandern. Sichtbare Verfärbungen oder feuchte Oberflächen zeigen daher den Schadensverlauf, nicht zwingend den tatsächlichen Austrittsort.

Was erfolgt nach der Leckageortung bei Altbauten?

Nach der gezielten Öffnung wird die Schadstelle repariert und der betroffene Leitungsabschnitt erneut auf Dichtheit geprüft. Anschließend werden Durchfeuchtungen messtechnisch erfasst und die erforderliche technische Trocknung sowie die Wiederherstellung der Bauteile geplant.